Pop culture

28 April 2011
SMEG news: Menno Baars - Zeitgenössischer niederländischer Künstler

Wir wissen nicht genau, zu welcher Kunstrichtung Menno Baars, ein holländischer Kardiologe, gehört, der von heute auf morgen in seinem Leben entschieden hat, die Richtung der Herzen zu ändern. Wir sind aber sicher, dass in ihm die zwei Extreme der modernen holländischen Malerei, Van Gogh und Appel, zusammenlaufen.

Zweifellos ist er weder ein Manierist noch ein romantischer Landschaftsmaler. Tatsächlich könnten wir uns auch nicht entscheiden, ob er entweder Bildhauer oder Maler ist, aufgrund seiner verwegenen Art der Pinselführung und wie er das Material Schicht um Schicht auf die Leinwände aufträgt. Sie scheinen wie kleine Bildhauereien. Wir können aber sicher seine Performance der Kunst klassifizieren, die bei der „De Kei“ Ausstellung und im Showroom von Aswa Keukens ausgestellt wurde.

Dort hat Menno seinen persönlichen Smeg Kühlschrank vorgestellt. Er benutzte besondere Farben und vergab sogar einen Name: Ice Babe. Dieser Kühlschrank wurde im Nachhinein versteigert und der Erlös wurde der Kinderbetreuung „Ronald McDonald“ zugewiesen. Deswegen würden wir dieses Meisterwerk in die Kunstrichtung des altruistischen konstruktivistischen Post- Positivismus einordnen.

20 April 2011
SMEG news: Rote Magnetfelder 

Eines Sommermorgens 2010 wachen die Londoner unerklärlicherweise mit einem seltsamen Schwindelgefühl auf. Als sie nach dem Tee, dem Bacon und den Rühreiern hinausgingen, fühlten sie sich von all’ dem Roten angezogen.  Mit der Ausrede eines Anrufes schlüpften dutzende von Leuten in die Telefonzellen hinein, die förmlich zu explodieren schienen. Die Passagiere der Doppeldeckerbusse fuhren pausenlos durch die Stadt ohne auszusteigen. Es gab Leute, die von menschenleeren Straßen berichteten.

Den ganzen Sommer lang fanden fast eine halbe Million Leute Zuflucht im Hyde Park, wo sich die rote Halle des „Sepentine Gallery“ im Grünen befand. Dieses Meisterwerk wurde von dem französischen Architekt Jean Nouvel entworfen, der 9 feuerrote Smeg Kühlschränke platzierte um der strikt roten Einrichtung einen einzigartigen Hauch von Stil zu geben. Künstler, Dichter, Intellektuellen und normale Leute schlürften frische Getränke, die aus den Smeg Kühlschränken kamen und plötzlich verschwand das Schwindelgefühl.     

9 Januar 2011
SMEG news: Der Kühlschrank, der per Anhalter reiste

Zu meiner Person: Ich bin FAB28, ein italienischer Kühlschrank in der Farbe Cadillac Pink.

Früher lebte ich in Ismaning, einem kleinen Zentrum in der Nähe von München. Rein, ordentlich und ruhig. Vielleicht zu sehr für einen, der den Rock liebt und den ungesunden Ehrgeiz entwickelte, durch die Welt zu ziehen. Ich dachte oft an das, was ein anderer Kühlschrank gemacht hätte: Vielleicht wäre er ruhig in einem Küchenwinkel stehen geblieben. Ich hingegen nahm ein Bier aus meinem Kühlfach und träumte gemeinsam mit dem deutschen Künstler Stefan Gburek, meinem Wohnkollegen und großem Freund, von weit entfernten Ländern.

Vielleicht brauchte ich einfach nur eine Luftveränderung. Denn als mir Stefan den Vorschlag machte, brauchte ich genau fünf Sekunden, um mich für eine Reise per Autostopp circa fünf Tage quer durch Deutschland mit dem Ziel Wows!ville, einer der letzten wahren Rockbars von Berlin, zu entscheiden.

680 km on the road. In jenen Tagen sind wir mit polnischen LKW-Fahrern mit losem Mundwerk und draufgängerischem Fahrstil und mit den unausbleiblichen Hippies im Volkswagen gereist, wir haben gemeinsam in einem Platz voller Leute den Sieg Deutschlands über Argentinien miterlebt, den Polizisten erklärt, dass wir nicht verrückt sind und in die neugierigen Gesichter von vielen Männern, Frauen und Kindern geblickt. Und als wir am Zielort angekommen sind, haben wir bei einem kühlen Bieren sitzend schon von unserem neuen Zielort geträumt: einer Rockbar in Tibet.

7 Januar 2011
SMEG news: Die Urenkel Arcimboldos

Können Sie sich an jenen Maler erinnern, der Gesichter und Personen mit Lebensmitteln darstellte? Die Nasen aus Zucchini, die Wangen aus reifen, roten Tomaten, die Haare aus Stroh und Wirsing. Und heute hat es einer mit ihm aufgenommen, in großem Stil und auf höchster Ebene des Geschmacks und der Raffiniertheit.

Das Culinary Design macht genau das: es bricht mit den Regeln und macht Lebensmittel zu Objekten eines reinen ästhetischen Ausdrucks ohne Geschmacks- und Ernährungsfunktion. Designer, die sich in der Vendome Luxury Show hervortaten, einem Meeting, das jedes Jahr anlässlich der Fashion Week in Paris die neuen Trendsetter im Bereich Mode, Kunst und Design vereint. Das zwölfte Vendôme Luxury Live fand im Oktober 2009 unter dem Motto Fooding statt. 16 Kühlschränke im Stil der 50er Jahre dienten als Objekte für originelle und fantastische Kreationen diverser internationaler kulinarischer Designer.

Smeg ist selbstverständlich stolz darauf, im Rahmen einer künstlerischen Bewegung erwählt worden zu sein, zu deren Anhängern die Erschaffer von Werken wie „Das Schokoladenparkett“ oder das „Brottäschchen“ zählen. Aber zu diesem Anlass möchten wir auch demjenigen einen kleine Applaus zukommen lassen, der das originale Copyright für die Idee des Culinary Designs in der Tasche hat: jenem Kind (man weiß nicht genau, wer es war oder wann es geschah), das als Erstes auf die Idee kam, einem Schneemann eine Karotte anstatt einer Nase ins Gesicht zu setzen.

© 2010 by XXB

7 Januar 2011
SMEG news: Kultur bei 20° unter Null

Alle, die glauben, dass das Gehirn eines Menschen unter Null zu denken aufhört, sich einem Tiefschlaf hingibt und bye bye, täuschen sich gewaltig.

In Tallinn zum Beispiel, wo das Thermometer sechs Monate im Jahr unter Null liegt, haben sich die Kreativität und der künstlerische Geist auf das höchste Niveau des kulinarischen Designs vervielfältigt. Im ersten Halbjahr von 2010 hat Elux ein Happening organisiert, um Smeg der Spitze der Designer, Journalisten und Gastronomiekritiker von Estland vorzustellen.

Alles andere als eingefrorene Leute, die für die Präsentation des neuen Standherdes C91GMXI eine Live-Vorführung mit einer vom estländischen Chef Anni Arro zubereiteten Lasagne organisierten. Sie inszenierten eine Vorführung über die Philosophie und Vision von Smeg, die von der berühmten nationalen Moderatorin Tauri Tallermaa präsentiert wurde.

Und, großes Finale, sie schenkten einem Glückspilz aus dem Parterre einen Kühlschrank FAB10, der von einem berühmten estländischen Keramiker entwickelt und bemalt wurde. Smeg dankt Estland, Elux und der wahrlich intensiven Kälte.

7 Januar 2011
SMEG news: Ein Kühlschrank als Kunstwerk

Am Anfang waren die Mäzene. Die Kirche beauftragte den jeweiligen Künstler mit der Ausführung eines großen Freskos, um das Wunder der Schöpfung zu preisen. Der Lehnsherr oder Kaiser beauftrage die Bildhauer oder Künstler mit der Ausführung von großen Erinnerungswerken an Siege und Schlachten. Mit der Säkularisierung und dem Fortschritt wurden Giotto, Michelangelo & Co schließlich von Typen wie Selwyn Senatori abgelöst, einem vielseitigen italo-niederländischen Künstler und auch Freskomaler von Kühlschränken.

Deswegen ist es auch vollkommen normal, dass ein Radfahrer bei einem Sturz in vollem Tempo auf die Cadillac Pinke Kühlschranktür eines Smeg Kühlschranks im Stil der 50er Jahre gemalt ist. Unser Selwyn bemalte anlässlich der Startetappe des Giro d’Italia, die ausnahmsweise in Amsterdam abgehalten wurde, sechs FABs, wobei er sich von der Radfahrgeschichte inspirieren ließ. Und das live, mit und vor einer Schar von Neugierigen im Smeg-Showroom Holland.

Und es ist ebenso vollkommen normal, dass neben einem Standherd ein Kühlschrank steht, der mit einer riesigen Gewitterwelle verziert ist. Auch das ist ein Werk Selwyns. Während des SAIL Amsterdam 2010, der größten niederländischen Bootsmesse, hat er sechs FAB30 vollständig mit Seefahrtsthemen bemalt. Und das erneut vor aller Augen. Vorbei sind die Zeiten, in denen es nur Päpsten und Kaisern vorbehalten blieb, der Entstehung dieser Kunstwerke beizuwohnen. Und seien wir mal ehrlich: Was hätten denn Botticelli, Perugino und Pinturicchio schon mit einer Spraydose anfangen können?

7 Januar 2011
SMEG news: Ein Model ohne Laster

Wir erklären die Ära der Supermodels aus der Modewelt sowie ihrer schwindelerregenden Gagen für beendet. Es reicht mit diesen stentorhaften Gestalten, den bleichen und ausgemergelten Gesichtern - wir schlagen als Models ästhetisch runde, kurvenreiche, üppige und mit Essen überfüllte Formen vor.

Ja, wir sprechen von unserem fabelhaften Fab. Dass der Kühlschrank „le phisique du role“ hat, das haben schon viele verstanden: angefangen bei Betsy Johnson, die ihn anlässlich der Fashion Week in New York in ihrem Showroom platzierte, 2009 war er bei Macy's zu sehen, wo er bereits zwei Mal zu Gast war, 2007 und 2010 an der Ecke zwischen der 34th Street und Broadway.

Und dann fand man ihn 2008 im Temporary Store 55dsl, im Schaufenster von Rugby und in jenem von Paul Smith, letztendlich sogar in Peking in einer Ausstellung neben Marken wie Versace, Armani, Prada, Gucci und Loro Piana. Wie lässt sich das erklären?

Ganz einfach, durch seinen eklektischen, vielseitigen, äußerst modebewußten Typ, der jedem Stil gerecht wird und den daher alle wollen, da er wie es aussieht ziemlich viel zum Image ihres Markenzeichens beiträgt. Und auch, weil - im Gegensatz zu den Supermodels - kein Fotograf es je geschafft hat, ihn in peinlichen oder unziemlichen Situationen zu verewigen.

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